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16.06.2016

BMEL plant neues Bundeszentrum für Ernährung

Bundeslandwirtschafts- und Ernährungsminister Christian Schmidt will ein Bundeszentrum für Ernährung schaffen.

Es soll erster Ansprechpartner für alle Fragen der Ernährung vom Acker bis zum Teller für die Bevölkerung werden. Das Zentrum könnte bereits 2017 an den Start gehen.

 
Schmidt hat die Einrichtung des Bundeszentrums für Ernährung beauftragt, bestätigte ein BMEL-Sprecher am Dienstag gegenüber top agrar. Die Sache sei beschlossen, derzeit würde im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nur noch an den Details für die Umsetzeng gearbeitet. Die Behörde soll in Bonn bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt sein und könnte bereits im Jahr 2017 ihre Arbeit aufnehmen. Auf einen genauen Zeitplan will sich das BMEL jedoch noch nicht festlegen lassen.

Die Mitarbeiter für das Ernährungszentrum sollen von der BLE sowie vom aid Informationsdienst kommen. Im Gespräch ist wohl ein Umfang von mindestens 50 Stellen für das Ernährungszentrum mit einer Finanzausstattung von rund 20 Millionen Euro jährlich. Den Aufbau des Ernährungszentrums bestätigt auch der aid infodienst.
 

Arbeitsbereich soll vom Acker bis zum Teller reichen

Vorbild für das Ernährungszentrum ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Seine primäre Aufgabe soll die „Stärkung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils durch Verbesserung des Ernährungsverhaltens“ werden. Das Zentrum soll außerdem dafür sorgen, dass jeder eine höhere „Ernährungs- und Lebensmittelkompetenz“ erhält. Es soll daran gearbeitet werden, dass Lebensmittel mehr wertgeschätzt und die Verschwendung von Nahrungsmitteln gestoppt wird. Außerdem soll die neue Bundeszentrale laut den Entwicklern des Projektes den gesellschaftlichen Dialog über „Ernährungstrends der Zukunft“ fördern.

Siehe auch: www.bmel.de


Quelle
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schmidt-baut-eine-neue-Ernaehrungsbehoerde-auf-3228042.html
Abrufdatum: Juni 2016